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"Keine Bühne für Chaoten": Herne und Duisburg stehen nach Überfall auf HEV-Fan zusammen
📸Friedlicher Fanmarsch von Anhängern des Herner EV. Nach dem Derby gegen Duisburg wurde ein Anhänger der Füchse von bislang unbekannten HEV-Fans überfallen. 📸: IMAGO/Funke Foto Services
Zwischenfall nach Derby
In einer gemeinsamen Erklärung haben der Herner EV und die Füchse Duisburg die Übergriffe auf Fans des EVD nach dem Derby am Freitag verurteilt.
In der Stellungnahme hieß es: "Der Herner EV und die Füchse Duisburg stehen gemeinsam für eine klare Haltung: Gewalt, Einschüchterung und Aggression haben weder in unseren Vereinen noch in unserem Sport oder im Umfeld unserer Eishallen einen Platz." Weiter ist darin zu lesen: "Der Herner EV wird alle ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Aufklärung der Vorfälle zu unterstützen."
Der Gast aus Duisburg hatte das Revierduell am Freitagabend mit 6:3 gewonnen. Im Anschluss an die Partie attackierten auf dem Parkplatz an der Gysenberghalle Personen aus dem Umfeld des Herner EV mindestens einen Anhänger der Füchse. Nach Angaben der Polizei haben fünf dunkel gekleidete Täter einen einzelnen Gästefan an seinem Auto bedroht haben. Sie nahmen dem Mann den Fanschal, einen Pullover und eine Trommel ab. Die Täter flüchteten im Anschluss und ließen ihre "Beute" zurück. Die Trommel soll dabei beschädigt worden sein.
Polizei ermittelt, Hinweise erwünscht
In der Erklärung der beiden Klubs ist zudem von einem "Einsatz von Waffen" zu lesen. Der Fan blieb nach Angaben der Polizei unverletzt. Die NRZ zitiert den Fan mit den Worten: "Hier an der Seite schmerzt es noch ein wenig. Und ich bin immer noch etwas geschockt." Die Polizei ermittelt gegen die Täter. Die Vereine forderten dazu auf, die Suche durch sachdienliche Hinweise zu unterstützen. In ihrer Erklärung machten die Verantwortlichen beider Klubs deutlich, dass die Ereignisse eklatant ihren Werten widersprechen: "Wir sind zwei Vereine, zwei Mannschaften und sportliche Rivalen. Uns verbindet die Leidenschaft für unseren Sport - und die Verantwortung für eine Fankultur, die von Fairness, Respekt und Sicherheit geprägt ist. Keine Toleranz für Gewalt. Keine Bühne für Chaoten."
Hermann Kewitz
In einer gemeinsamen Erklärung haben der Herner EV und die Füchse Duisburg die Übergriffe auf Fans des EVD nach dem Derby am Freitag verurteilt.
In der Stellungnahme hieß es: "Der Herner EV und die Füchse Duisburg stehen gemeinsam für eine klare Haltung: Gewalt, Einschüchterung und Aggression haben weder in unseren Vereinen noch in unserem Sport oder im Umfeld unserer Eishallen einen Platz." Weiter ist darin zu lesen: "Der Herner EV wird alle ihm zur Verfügung stehenden rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Aufklärung der Vorfälle zu unterstützen."
Der Gast aus Duisburg hatte das Revierduell am Freitagabend mit 6:3 gewonnen. Im Anschluss an die Partie attackierten auf dem Parkplatz an der Gysenberghalle Personen aus dem Umfeld des Herner EV mindestens einen Anhänger der Füchse. Nach Angaben der Polizei haben fünf dunkel gekleidete Täter einen einzelnen Gästefan an seinem Auto bedroht haben. Sie nahmen dem Mann den Fanschal, einen Pullover und eine Trommel ab. Die Täter flüchteten im Anschluss und ließen ihre "Beute" zurück. Die Trommel soll dabei beschädigt worden sein.
Polizei ermittelt, Hinweise erwünscht
In der Erklärung der beiden Klubs ist zudem von einem "Einsatz von Waffen" zu lesen. Der Fan blieb nach Angaben der Polizei unverletzt. Die NRZ zitiert den Fan mit den Worten: "Hier an der Seite schmerzt es noch ein wenig. Und ich bin immer noch etwas geschockt." Die Polizei ermittelt gegen die Täter. Die Vereine forderten dazu auf, die Suche durch sachdienliche Hinweise zu unterstützen. In ihrer Erklärung machten die Verantwortlichen beider Klubs deutlich, dass die Ereignisse eklatant ihren Werten widersprechen: "Wir sind zwei Vereine, zwei Mannschaften und sportliche Rivalen. Uns verbindet die Leidenschaft für unseren Sport - und die Verantwortung für eine Fankultur, die von Fairness, Respekt und Sicherheit geprägt ist. Keine Toleranz für Gewalt. Keine Bühne für Chaoten."
Hermann Kewitz
Quelle:
🗞️: Eishockeynews